ADDRESSES UNKNOWN
Eine stille Liebeserklärung an unsere Welt.
Europa ist voller Orte, die wir zu kennen glauben.
Städte, Landschaften, Wälder und Gewässer. Orte, die Erinnerungen tragen. Orte, die sich verändern. Manche langsam und beinahe unbemerkt. Seit einigen Jahren begleitet mich fast täglich eine analoge Kamera. Mich interessieren keine Sehenswürdigkeiten und keine perfekten Ansichten.
Mich interessieren Licht, Bewegung, Zufälle, Ruhe, manche Menschen und jene kleinen Momente, die oft übersehen werden.
Ob Berlin, Rom, Hamburg, Monopoli oder der Harz häufig ist nicht mehr zu erkennen, wo ein Bild entstanden ist.
Der Ort verliert seinen Namen. Was bleibt, ist ein Gefühl.
Durch Licht, Reduktion und manchmal auch Unschärfe lösen sich Eindeutigkeiten auf. Vertrautes wird fremd, Entferntes rückt näher. Grenzen verschwinden. Was bleibt, ist eine Welt, die wir miteinander teilen.
Eine Welt, die wir vorfinden, gestalten und verändern. Deren Schönheit uns berührt und deren Verletzlichkeit wir manchmal erst erkennen, wenn etwas verloren geht.
Nichts von dem, was uns umgibt, ist selbstverständlich.
Vielleicht müssen wir wieder lernen, genauer hinzusehen. Nicht nur auf das Außergewöhnliche, sondern gerade auf das Unscheinbare. Auf das Licht, das morgen ein anderes sein wird. Auf die kleinen Momente, die sich nicht wiederholen lassen.
Auf Orte, die irgendwann vielleicht nur noch in unserer Erinnerung existieren.
Fotografie kann die Welt nicht bewahren.
Aber vielleicht kann sie unseren Blick auf das verändern, was es wert ist, bewahrt zu werden.
ADDRESSES UNKNOWN erzählt nicht davon, was Europa ist. Sondern davon, wie es sich anfühlen kann.
Die Arbeit ist eine stille Liebeserklärung an unsere Welt. An ihre Schönheit, ihre Widersprüche und ihre Vergänglichkeit.
In einer Zeit voller Lärm, Veränderung und schneller Urteile fotografiere ich langsam. Analog. Poetisch.
Nicht, um die Welt zu erklären.
Sondern um sie einen Augenblick lang anders zu sehen.
Vielleicht beginnt Verantwortung damit, dass wir wieder lernen, hinzusehen.
GEFÄLLT?
EIN PRINT GEFÄLLIG?
Wenn Dir ein Bild aus der Serie ADDRESSES UNKNOWN besonders gefällt, kannst Du es gerne als Fine Art Print erwerben.
Am liebsten drucke ich auf Washi oder Photo Rag, je nachdem, welches Papier am besten zum Motiv passt.
Bis zum Format A2 entstehen die Prints in meinem eigenen Atelier.
Schwarzweißfotografien kann ich auch ganz klassisch in meinem analogen Labor von Hand auf PE- oder Barytpapier vergrößern.
Jedes Motiv ist auf zehn Prints limitiert. Neun davon stehen zum Verkauf, der zehnte bleibt bei mir.
Die Auflage gilt unabhängig von der Größe, ob klein oder groß, es wird nie mehr als zehn Abzüge eines Motivs geben.
Bewusst habe ich mich gegen einen Onlineshop entschieden.
Denn ich möchte mit Dir gemeinsam überlegen, wie Dein Bild am schönsten zur Geltung kommt.
Welches Format, welches Papier, welche Rahmung oder Kaschierung zu Deinen Vorstellungen und zum Motiv passen.
So entsteht ein Bild, das ganz bewusst für Dich gefertigt wird.
Für große oder spezielle Prints, die ich nicht selbst herstellen kann, arbeite ich mit WhiteWall zusammen.
Rahmen bevorzuge ich von Halbe.